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Glossar
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Architektur-Design
Siehe auch: Top-Level Design
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Bandgap-Referenz
Schaltung zur Erzeugung einer temperaturstabilen Spannung mit Hilfe der
sogenannten Bandgap-Schaltungstechnik.
Bipolartechnologie
Halbleitertechnologie, die sogenannte Bipolartransistoren verwendet und sich dadurch
von CMOS-Technologien unterscheidet.
Siehe auch: CMOS-Technologie, BiCMOS-Technologie
BiCMOS-Technologie
Halbleitertechnologie, die Bipolar- und CMOS-Transistoren kombiniert.
Siehe auch: Bipolar-Technologie, CMOS-Technologie
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CMOS-Technologie
Halbleitertechnologie, die sogenannte CMOS-Transistoren (Complementary Metal Oxide
Semiconductor) verwendet und sich dadurch von Bipolartechnologien unterscheidet.
Siehe auch: Bipolar-Technologie, BiCMOS-Technologie
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Design Kit
Halbleitertechnologie-spezifische Erweiterung von IC-Entwurfssoftware. Entwurfssoftware
benötigt spezifische Informationen der Halbleitertechnologie, mit der der Chip
anschließend gefertigt werden soll (z. B. Entwurfsregeln, Simulationsmodelle etc.).
Ein Design Kit stellt eine Datenbasis, dar, das diese Informationen mit zusätzlichen
Entwurfs-Routinen und Entwurfshilfen der Software zur Verfügung stellt.
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EDA-Software
EDA steht für "Electronic Design Automation". EDA-Software bezeichnet Software zum
rechnergestützten Entwurf von Chips.
EDM
Abkürzung für "Eye Diagram Monitor".
Siehe auch: Eye Diagram Monitor
Eye Diagram Monitor
Elektronische Schaltung, die von advICo entwickelt wurde und es ermöglicht
Signalverzerrung von sehr schnellen digitalen Signalen (10 Gb/s bis 43 Gb/s) zu messen.
Mit den Messdaten des Eye Diagram Monitors lassen sich Steuersignale für optische oder
elektronische Entzerrer erzeugen.
Siehe auch: Polarisationsmoden-Dispersion
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fabless
Geschäftsmodell in der Mikroelektronik-Industrie, bei dem Entwicklung von Chips mit einer
externen Fabrikation ("fab") kombiniert werden. Hierdurch reduzieren sich
Investitionskosten und -risiken.
fabless semiconductor company
Geschäftsmodell in der Mikroelektronik-Industrie. Die fabless semiconductor company tritt
als Chipanbieter auf, der Chips zwar entwickelt und vertreibt, aber extern fertigen
lässt. Bekannte Beispiele von fabless semiconductor companies sind Nvidia, VIA und AMCC.
fabless design house
Geschäftsmodell in der Mikroelektronik-Industrie. Das fabless design houase tritt als
Chipentwickler auf, der Chips im Kundenauftrag entwirft, die dann extern gefertigt
werden und vom Kunden vermarktet werden.
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GDSII
Abkürzung für "Graphic Design Station II". GDSII ist ein proprietäres Dateiformat der
Firma Cadence Design Systems zum Austausch von grafischen zwei-dimensionalen Daten. GDSII
hat sich im Lauf der Zeit zum Quasi-Standard zum Austausch von Chip-Layout-Daten
entwickelt.
Siehe auch: Layout Design, Photolithographische Masken, Photolithographische
Strukturierung, Tape-Out
Ge
Abkürzung für Germanium. Siehe auch: Germanium
Germanium
Halbleitermaterial. siehe auch: Silizium-Germanium
Glasfaser
Faser aus Quarzglas. Glasfasern werden in der Kommunikationstechnik aufgrund ihrer
hervorragenden Signalübertragungseigenschaften (geringe Dämpfung, hohe Bandbreite) für
die schnelle Übertragung von Datensignalen verwendet.
Siehe auch: Glasfaser-Übertragungssystem
Glasfaser-Übertragungssystem
Datenübertragungssystem, in dem gepulstes Licht, das gewöhnlich von einem Laser stammt,
zur Übertragung digitaler Informationen über Glasfasern verwendet wird. Mit
Glasfaser-Übertragungssystemen können Daten bei wesentlich höheren Datenraten übertragen
werden als über Satelliten, mit Funknetzen oder über Kabel.
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HF-Board
Abkürzung für Hochfrequenz-Board. Bezeichnet eine Platine, in der Signale mit hoher
Frequenz störungsarm übertragen werden können.
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IC
Abkürzung für "Integrated Circuit"(= integrierte Schaltung).
IP
Abkürzung für "Intellectual Property".
Siehe auch: Intellectual Property, Semiconductor Intellectual Property
Intellectual Property (IP):
Englisch für "Geistiges Eigentum". IP bezeichnet ganz allgemein materielle oder
immaterielle Ergebnisse von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, deren kommerzielle
Nutzung dem IP-Eigentümer bzw. dessen Lizenznehmern vorbehalten ist. Bekanntestes
Beispiel von IP sind Patente. In der Mikroelektronik bezeichnet der Begriff IP meistens
die Entwurfs- oder Fertigungsdaten von vorentwickelteten Schaltkreisen oder
Schaltkreisteilen.In der Mikroelektronik-Industrie bezeichnet der Begriff IP oder
Semiconductor IP meistens die Entwurfs- oder Fertigungsdaten (Maskendaten) von
vorentwickelteten Schaltkreisen oder Schaltkreisteilen.
Siehe auch: IP-Provider, Maskendaten, Semiconductor IP
IP-Core
Bezeichnet einen vorentwickelten Schaltungskern eines Chips, d.h. eine komplexe
Teilschaltung eines Chips.
Siehe auch: IP, Intellectual Property, Semiconductor IP, IP-Zelle, IP-Provider,
Maskendaten
IP-Provider
Geschäftsmodell in der Mikroelektronik-Industrie, bei dem Chips entwickelt, Prototypen
gefertigt und getestet werden. Der IP-Provider stellt Kunden dann Fertigungsdaten (häufig
die Maskendaten) der Chips zur Verfügung, die bei einem externen Halbleiterhersteller in
Serie gefertigt werden können. Das IP-Provider-Geschäftsmodell ist in der
Mikroelektronik-Industrie weit verbreitet. Beispiele für Firmen, die Produkte nach dem
IP-Modell vermarkten sind z. B. ARM, Dolby, MIPS, Motorola, Intel, Infineon, IBM,
Parthus, Rambus, Philips, Ericsson etc.
Siehe auch: IP, Intellectual Property, Semiconductor IP, IP-Core, IP-Zelle, Maskendaten,
fabless, Fabless Design House
IP-Zelle
Bezeichnet eine vorentwickelte Schaltungszelle eines Chips, d.h. eine kleine
Teilschaltung eines Chips. Im Unterschied zum IP-Core ist die IP-Zelle weniger komplex.
Siehe auch: IP, IP-Core, Intellectual Property Semiconductor IP, IP-Provider
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Laserdiode
Laser-Bauelement auf Halbleiterbasis. Laserdioden sind sehr preiswerte Laser mit kleinen
Abmessungen. Sie werden z.B. in Audio-CD-, Daten CD-Laufwerken und
Glasfaserübertragungs-Systemen eingesetzt.
Siehe auch: Glasfaser-Übertragungssystem
Layout Design
Layout Design bezeichnet den Entwurf der geometrisch-physikalische Struktur eines Chips.
Das Ergebnis des Layouts ist ein Satz von photolithographischen Masken. Auf das Layout Design
folgt das sogenannte Tape-Out.
Siehe auch: Photolithographische Masken, Photolithographische Strukturierung, Tape-Out
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Masken
Siehe Photolithographische Masken
Maskendaten
Siehe Photolithographische Masken, GDSII
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PCB
Abkürzung für "Printed Circuit Board". Bezeichnet eine durch Druck oder Belichtung und
Photolithographie hergestellte Platine.
PMD
Abkürzung für Polarisations-Moden-Dispersion.
Siehe: Polarisationsmoden-Dispersion.
Photolithographische Masken
Masken zur photolithographischen Strukturierung von Siliziumscheiben (Wafern) bei der
Herstellung von Chips. Die Masken stellen im Prinzip dünne Glasträger dar, auf die die
Strukturen der verschiedenen Ebenen der integrierten Schaltung hochgenau abgebildet sind.
Ein kompletter Maskensatz enthält alle Informationen zur Herstellung eines Chips mit einer
bestimmten Halbleitertechnologie.
Siehe auch: Wafer, Photolithographische Strukturierung
Photolithographische Strukturierung
Bei der Herstellung von Chips wird der Wafers photolithographisch strukturiert. Dies
bedeutet, dass die Siliziumoberfläche des Wafers wiederholt mit lichtempfindlichem Lack
beschichtet, mit photolithographischen Masken abgedeckt, belichtet und anschließend geätzt
wird. Die von den Masken nicht abgedeckten Bereiche liegen nun frei und können mit
verschiedenen Prozess-Schritten bearbeitet werden.
Siehe auch: Wafer, Photolithographische Masken
Polarisationsmoden-Dispersion
Spezielle Form der Dispersion, bei der die verschiedene Polarisationen des Lichts
unterschiedliche.Ausbreitungsgeschwindigkeiten aufweisen. In Glasfasern führt dies zu
Signalverzerrungen.
Siehe auch: Glasfaserübertragungs-System, Glasfaser
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Schematic Design
Schematic Design bezeichnet den Entwurf des Chips auf Basis eines Schaltplans. Auf das
Schematic Design folgt das Layout Design.
Siehe auch: Layout Design.
Semiconductor Intellectual Property
In der Mikroelektronik bezeichnet dieser Begriff meist die Entwurfs- oder
Fertigungsdaten von vorentwickelteten Schaltkreisen oder Schaltkreisteilen.
Siehe auch: Intellectual Property, IP, SIP, IP-Provider
Si
Abkürzung für Silizium.
Siehe auch: Silizium
Silizium
Halbleiter und Grundmaterial der meisten Chips.
Silizium-Germanium
Verbindung zweier Halbleitermaterialien, das es erlaubt Transistoren mit besonders günstigen
Hochfrequenz-Eigenschaften herzustellen.
SiGe
Abkürzung für Silizium-Germanium.
Siehe auch: Silizium-Germanium
SIP
Abkürzung für Semiconductor Intellectual Property.
Siehe auch: Semiconductor Intellectual Property
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Tape-Out
Nach dem Layout Design werden die Maskendaten in ein Standard- Datenformat (GDSII)
konvertiert, gespeichert und zum Halbleiterhersteller geschickt. Dort wird aus den
Maskendaten ein Satz photolithographischer Masken hergestellt.
Siehe auch: Layout Design, Photolithographische Strukturierung, Photolithographische Masken,
GDSII
Top-Level Design
Beim Top-Level Design werden verschiedene Schaltungsarchitekturen miteinander verglichen und
die geeignetste ausgewählt. Ergebnis des Top-Level Designs ist ein Blockschaltbild mit den
wesentlichen Schaltungsblöcken und ihren jeweiligen Spezifikationen.
Siehe auch: Schematic Design, Layout Design, Tape-Out
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Wafer
Siliziumscheibe, auf die die Prozess-Schritte bei der Chipherstellung angewandt werden.
Siehe auch: Photolithographische Strukturierung
WLAN
Abkürzung f. "Wireless Local Area Network". Englische Bezeichung für lokale Datennetze mit
drahtloser Übertragungstechnik.
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